MITTELRHEIN Wie können Gesundheit und Wohlbefinden im Arbeitsalltag lebendig werden? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Bethesda-St. Martin gGmbH und die Firma BEST gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit und Service mbH schon seit einiger Zeit intensiv. Einen sichtbaren Meilenstein bildet nun die stiftungsweite Einführungsveranstaltung „Gesundheit weitertragen“, zu der Bethesda, BEST und die DAK-Gesundheit die Mitarbeitenden am 12. März 2026 in die Stadthalle Boppard einladen.
Gesundheit aktiv erleben
Die Teilnehmenden erwartet ein praxisnahes Programm rund um Stress & Resilienz, Bewegung und Ernährung. Angeboten werden unter anderem Aktivmodule wie Mobee-Fit, BIA-Messung und VR-gestützte Entspannung, kurze Impulsvorträge zu gesundem Schlaf, Ernährung im Schichtdienst, sowie Bewegungsangebote. Alle Angebote können flexibel genutzt werden. Ergänzt wird der Gesundheitstag durch den Arbeitgeberservice der Deutschen Rentenversicherung (DRV), der seine Expertise zu Rehabilitation und Prävention einbringt.
BGM auf stabilem Fundament
Die Einführungsveranstaltung ist Teil eines umfassenden Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM), das derzeit stiftungsweit aufgebaut wird. Angestoßen wurde der stiftungsweite BGM-Prozess durch die Gesamtmitarbeitendenvertretung (GMAV).
„Uns war wichtig, Gesundheit nicht als Einzelmaßnahme zu denken, sondern als gemeinsamen Weg“, betont die GMAV. „Mit dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement schaffen wir Strukturen, die Mitarbeitende stärken, beteiligen und langfristig entlasten.“ Auf Initiative der GMAV wurde ein Steuerkreis BGM für Bethesda-St. Martin gGmbH und die Firma BEST gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit und Service mbH gegründet. Dieses Gremium steuert die Planung, Koordination und inhaltliche Ausrichtung des BGM und arbeitet dabei eng mit der DAK-Gesundheit zusammen, mit der ein Kooperationsvertrag für die Jahre 2026 und 2027 abgeschlossen wurde.
Ziel des gemeinsamen Weges ist es, dass alle Mitarbeitenden Gesundheitskompetenzen entwickeln und bis Ende 2027 an zwei bis drei gesundheitsfördernde Maßnahmen teilnehmen können.
Gute Erfahrungen aus Neuwied und Höhr-Grenzhausen
Dass Betriebliches Gesundheitsmanagement wirkt, zeigen bereits die Erfahrungen aus dem Altenzentrum Ev. Marktkirchengemeinde Neuwied und dem Seniorenzentrum Bethesda in Höhr-Grenzhausen. Dort wurde das BGM schon 2024 eingeführt. Seit der Kick-off-Veranstaltung im Juni 2024 arbeitet ein eigener Steuerkreis kontinuierlich an der Verbesserung der Arbeitsbedingungen. In Workshops und Beteiligungsformaten werden Bedarfe der Mitarbeitenden aufgegriffen und konkrete Maßnahmen entwickelt. Diese Erfahrungen fließen nun in den stiftungsweiten Prozess ein und bilden eine wichtige Grundlage für den weiteren Ausbau des BGM.
Gesundheit weitertragen – heute und morgen
Das Betriebliche Gesundheitsmanagement hat das Ziel, die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeitenden langfristig zu erhalten, krankheitsbedingte Ausfallzeiten zu reduzieren und die Attraktivität der Einrichtung als verantwortungsvoller, diakonischer Arbeitgeber zu stärken – zum Wohl der Mitarbeitenden und der Menschen.